Die Seilarbeiten und der Bau der Stationen sind abgeschlossen. Derzeit befinden sich die Anlage in den abschliessenden Fertigstellungsarbeiten und Inbetriebnahmen. Die Betriebsbewilligung wird Anfang Dezember 2025 erwartet.
Die Bergbahn Crap Masegn – Fuorcla – Vorab ist Geschichte. 1978 wurde die von Habegger erbaute Sechser-Gondelbahn in Betrieb genommen. Am Sonntag, 30. März 2025 hat sie ihren letzten Betriebstag und die kultigen weiss-roten Gondeln haben ausgedient. Im Sommer 2025 wird die Bahnanlage im Rahmen eines Retrofits modernisiert. Es entsteht eine neue Achter-Gondelbahn mit unveränderter Linienführung. Die Stationen und Stützen bleiben grösstenteils bestehen. Die neue Anlage wird im Winter 2025/26 in Betrieb genommen.
Timeline
Winter 2025/26
Wiedereröffnung der neuen Bahn
Die Wiedereröffnung der Gondelbahn Crap Masegn – Fuorcla – Vorab erfolgt im Dezember 2025. 86 Kabinen à je 8 Personen befördern fortan 1’500 bis 2’000 Personen in der Stunde.
November 2025
Inbetriebnahmen & Vorbereitung
Inbetriebnahmen & Vorbereitung Abnahme: Systemtests, Einstellfahrten, Sicherheits-/Funktionsnachweise, alles so vorbereitet, dass die Anlage dem BAV (Bundesamt für Verkehr) vorgeführt und abgenommen werden kann.
Herbst 2025
Inbetriebnahme und Systemintegration
Im Herbst beginnt die Phase der technischen Inbetriebnahme. Neue Komponenten werden montiert, Schnittstellen geprüft und die Sektion in das Gesamtsystem eingebunden. Sicherheitsprüfungen und Systemtests finden im Verlauf der Wochen vor der Wintersaison 2025/26 statt, um einen reibungslosen Start zu gewährleisten.
Sommer 2025
Bauarbeiten an allen Stationen
Im Mai 2025 starten die Betonarbeiten in den Stationen Vorab und Masegn. Zeitgleich beginnt Garaventa mit den technischen Vorbereitungen für die neue Bahn. Am 18. Juni 2025 werden die Stützenköpfe per Helikopter rückgebaut. Die Stützen selbst verbleiben an Ort und Stelle und werden dort, wo nötig, verstärkt und an die neue Linienführung angepasst. In den Sommermonaten liegt der Fokus auf den Fundamenten, dem Stationsbau und der Vorbereitung der Anlagentechnik.
März 2025
Betriebsende und Rückbaustart
Ende März 2025 wird der Betrieb der Gondelbahn eingestellt. Im April startete der Rückbau der alten Anlage. Die Station Fuorcla wird etappenweise rückgebaut, bis auf die bestehende Perrondecke. Auch in den Stationen Masegn und Vorab beginnen erste Eingriffe, um Platz für die neuen baulichen Strukturen zu schaffen.
Winter 2024/25
Letzte Fahrt
Der Gondelbahn Crap Masegn – Fuorcla – Vorab steht ihre letzte Saison bevor. Parallel zum laufenden Gästebetrieb werden erste vorbereitende Massnahmen für den anstehenden Rückbau getroffen. Dazu gehören logistische Abklärungen, Materialaufnahmen sowie erste technische Vorbereitungen an der bestehenden Infrastruktur, insbesondere in der Station Fuorcla.
Details
Im Bau
Wintersaison 2025/26
ALPING.CH Gartmann & Joos Bauingenieure AG
Bahn: Garaventa AG
Kabinen: CWA
Garaventa AG (Hersteller Bahn)
CWA (Kabinen)
ALPING.CH Gartmann & Joos Bauingenieure AG (Planung)
Wiederverwendung grosser Teile: Stationen und Stützen bleiben grösstenteils bestehen (Ressourcenschonung/Re-use).
Beim Umbau der Strecke wurden rund 80% des Stahlbaus erhalten, was zur Ressourcenschonung beiträgt. Primär wurden nur die Stützenköpfe ersetzt, anstatt komplette Stützen neu zu bauen. Bei den Stationen Vorab und Masegn konnte der bestehende Beton zu etwa 80% wiederverwendet werden. Nur dort, wo es für die neue Anlage notwendig war, wurden verstärkende Betonfundamente neu erstellt.
Station Fuorcla wurde als Holz-Fachwerkbau mit dunkler Blechhülle gebaut .
Helikopter-Logistik für Rückbau/Montage (Stützenköpfe).
Baustoffe: Betonarbeiten in Stationen
Bauen während/um den Betrieb herum (Rückbau/Retrofit, etappiert) und Systemintegration bis zur Saison 2025/26.
Alpine Logistik & Wetterfenster (Heli-Einsätze & der Wetterübergang von Sommer zu Herbst).
- Förderungsleistung: 1’500 bis 2’000 Personen in der Stunde
- Anzahl Kabinen: 86
- Kapazität Kabinen: 8 Personen pro Kabine
- Tragseildurchmesser: 43 Millimeter
- Fahrgeschwindigkeit: 6 Meter pro Sekunde